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1. Die Ungenauigkeit in der Gravitationsberechnung nach Newton

Die Gravitationsberechnung mit der Formel: "G * Masse / r² = Beschleunigung" birgt in der vorliegenden Form einen
Ungenauigkeitsfaktor, der mit zunehmender Nähe zum gravitationserzeugenden Massezentrum immer größer wird.


1.1 die Gravitationskonstante "G":

Die Gravitationskonstante wurde einst mit 6,67408 mal 10 hoch - 11 m³/(kg * sek²) festgelegt. Mit diesem Wert wird
im Folgenden gerechnet, und es wird vorausgesetzt, dass dieser Wert als korrekt, durch Messungen bestätigt, anzu-
sehen ist, obwohl dies in dieser Genauigkeit noch Zweifel offen lässt.

Die Bezeichnung "m³" im Zähler der Konstanten macht deutlich, dass es sich bei der Gravitationskonstanten um
eine Raumangabe handelt. Mit der Umstellung der Formel zu: "G * Masse = r² * Beschleunigung" wird klar, dass
hier ein Quader angegeben wird, dessen Höhe senkrecht zum Massenzentrum die Beschleunigungsstrecke angibt,
die von der benannten Masse in einer Sekunde bewirkt wird. Die Verrechnungsfläche "r²" steht damit senkrecht zum
Abstands-Radius "r".

Die Raumgröße, die von der Gravitationskonstanten "G" definiert wird, ist immer gleich, unabhängig vom Abstand
zum Massezentrum. Es ist das Verhältnis zwischen "r²" und Beschleunigungsstrecke, das bei Abstandsänderungen
neu zu berechnen ist.

Die folgende Grafik verdeutlicht, wie mit der klassischen Gravitationsberechnung bei zunehmendem Abstand zur
Masse die berechneten Quader immer breiter und damit die Höhe = Beschleunigungsstrecke immer kleiner wird.
Alle hier 2-Dimensional dargestellten Rechtecke repräsentieren je einen Quader von 6,67408 mal 10 hoch - 11 m³,
die Höhe der Quader ist in mm angegeben, rechts der zugehörige Radius:

Beschleunigungsräume als Quader

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